Dreitägiges Betretungsverbot für Pisten und Parkplätze zeigt offenbar Wirkung

Willinger Skigebiete: Massenandrang bisher ausgeblieben

Willingen: Polizeikräfte stehen mit einem Fahrzeug vor der Zufahrt zu einem abgesperrten Parkplatz. In dem Wintersportort gilt wegen der Corona-Pandemie seit Freitag ein Betretungsverbot für Skipisten und Rodelhänge.
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Willingen: Polizeikräfte stehen mit einem Fahrzeug vor der Zufahrt zu einem abgesperrten Parkplatz. In dem Wintersportort gilt wegen der Corona-Pandemie seit Freitag ein Betretungsverbot für Skipisten und Rodelhänge.

Willingen/Winterberg – In Willingen ist am Samstag ein befürchteter Massenandrang ausgeblieben. Die Lage war nach Angaben eines Polizeisprechers „ziemlich entspannt“.

Im Wintersportort Willingen galt bereits seit Freitag ein Betretungsverbot für Skipisten und Rodelhänge. Bürgermeister Thomas Trachte hatte angekündigt, das Ordnungsamt werde mit Unterstützung der Polizei über die Einhaltung des Verbots wachen. Bei Verstößen wolle man die Besucher zunächst aufklären. Spaziergänge seien möglich, auch die Zufahrt sei offen. „Sollte sich aber wieder ein Besucheransturm ergeben, wären wir auch in der Lage, Straßen zu sperren.“

Das Hochsauerland rund um Winterberg ist an diesem Samstag ebenfalls nicht von Tagestouristen überrannt worden. Polizeisprecher Sebastian Held sagte gegenüber der Westfalenpost: „Es war sogar sehr ruhig.“ Trotzdem werden die Ordnungshüter auch am Sonntag mit der gleichen Stärke vor Ort sein.

Am Samstagnachmittag gegen 16 Uhr gaben Polizei und Ordnungsamt Entwarnung: Zwar gab es insgesamt 28 Verstöße gegen die Corona-Auflagen: 28 in Winterberg (24 gegen das geltende Betretungsverbot und 4 gegen die Maskenpflicht) sowie acht im Raum Sundern. Aber das war nichts im Vergleich zur vergangenen Woche. In Olsberg gab es zudem noch sieben Verkehrsverstöße.  dpa/wp

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