Gespräche mit Kunden und Investoren

Nach Insolvenzantrag: Fortschritte bei Badmöbel Kesper in Willingen

Auf der Suche nach Lösungen: Bei Badmöbel Kesper wird mit noch unbekannten Investoren gesprochen, fast alle Kunden bleiben an Bord.

Willingen. Nach dem Insolvenzantrag des Betriebs Badmöbel Kesper gibt es positive Gespräche mit den Kunden, auch mit möglichen Investoren wurde sich getroffen.

Mit den meisten seiner Kunden kann der Willinger Betrieb Badmöbel Kesper seine Geschäftsbeziehungen fortsetzen: Das ist das Ergebnis von „überwiegend positiv abgeschlossenen“ Gesprächen, wie der vorläufige Insolvenzverwalter, der Frankenberger Rechtsanwalt Hartmut Mitze, gut fünf Wochen nach der Insolvenzantragstellung auf Anfrage der WLZ mitteilt.

„Leider hat ein Kunde aufgrund des Insolvenzereignisses eine weitere Belieferung abgelehnt, so lange sich die Firma Badmöbel Kesper im Insolvenzverfahren befindet“, erläutert er – zugleich habe dieses für die Umsätze nicht unbedeutende Unternehmen aber angekündigt, nach der Sanierung die Geschäftsbeziehungen mit der Firma Kesper oder einem Nachfolger wieder aufzunehmen. Auch verbesserte Konditionen seien in Aussicht gestellt worden.

Derweil seien Investorengespräche eingeleitet worden; mehreren Interessenten seien umfangreiche Informationspakete zur Verfügung gestellt worden. Mehr könne er darüber zu diesem Zeitpunkt nicht mitteilen, erläutert Mitze.

„Die Frage ist die: Wenn es weitergeht – dann wie?“, sagt Jan Zioltkowski, Vorsitzender des Betriebsrates. Die Belegschaft sei verunsichert. Es habe Vertrauen gekostet, dass der Betriebsrat erst am Morgen nach der Insolvenzantragsstellung aus dem Internet davon erfahren habe. Noch kurz zuvor sei dies in Besprechungen unerwähnt geblieben.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare zu diesem Artikel