Nach Anschlag von Berlin: Betonpoller bremsen Verkehr aus – Einlasskontrollen verschärft – Polizei twittert

Neues Sicherheitskonzept für Weltcup

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Reaktion auf den Anschlag von Berlin: Betonpoller bremsen den Verkehr auf dem Weg zur Mühlenkopfschanze aus.

Willingen. Hinweise auf eine Bedrohung des Weltcups gibt es keine – doch mit Kontrollen, Kommunikation und Betonpollern wollen Polizei und Veranstalter auf Nummer Sicher gehen.

„Es gibt keinerlei Hinweise auf eine Gefährdung“: Mit dieser Lageeinschätzung geht die Polizei Waldeck-Frankenberg in das Weltcup-Wochenende. Aber Polizei, Ski-Club und Gemeinde haben die allgemeine Sicherheitslage bewertet und das Konzept angepasst, erklärt Volker König, Pressesprecher der Polizeidirektion. 

Die auffälligste Veränderung sind nach dem Lkw-Anschlag von Berlin Betonpoller auf dem Weg zur Schanze und im Stadionbereich. 

Zudem kontrolliert das Sicherheitspersonal am Eingang grundsätzlich alle Taschen und Rucksäcke, erklärt König: „Um lange Wartezeiten zu vermeiden, sollten sie möglichst nicht mit ins Stadion genommen werden.“

 Er rät, wegen der Einlasskontrollen frühzeitig anzureisen. Erstmals begleitet die Polizei das Skisprungwochenende auch über den Kurznachrichtendienst Twitter: Mit dem Konto @polizei_NH liefern die Ordnungshüter den Skisprungfans frühzeitig Verkehrshinweise und informieren gegebenenfalls über unerwartete Entwicklungen, erklärt Königs Stellvertreter Jörg Dämmer. 

Um diese Meldungen zu verfolgen, ist kein eigener Twitter-Account nötig: Die Internet-Suche nach den Schlagworten „Polizei Nordhessen“ und „Twitter“ führt direkt zu den Mitteilungen.

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