Skispringen

Polizei-Bilanz: Weltcup in Willingen war erfreulich ruhig

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Korbach. 17.000 Besucher "pilgerten" am Sonntag zur Mühlenkopfschanze in Willingen. Aus polizeilicher Sicht nahm die Veranstaltung einen erfreulich ruhigen Verlauf. 

Lediglich kurz vor Ende des Springens brannten zwei Skisprungfans sogenannte "bengalische Fackeln" ab, was bei derartigen Veranstaltungen nicht zulässig ist, weil dies eine Gefährdung für umstehende Besucher darstellt. Die Personalien der Verursacher wurden festgestellt.

Fundsachen die im Verlaufe des Wochenendes bei der Polizei abgegeben wurden, können ab Mitte der Woche beim Fundbüro der Gemeinde Willingen abgeholt werden. 

Dank des gut ausgearbeiteten und konsequent umgesetzten Verkehrskonzeptes verliefen An- und Abreise ohne größere Behinderungen. Parkraum stand in ausreichender Zahl, meist stadionnah zur Verfügung. Die Polizei zählte etwa 2.100 Autos und 25 Busse. Etwa 880 Besucher nutzten die Angebote des öffentlichen Personennahverkehrs, was Polizeiführer Kriminalrat Christian Golomb besonders positiv bewertete. 

Hinzu kamen noch eine Vielzahl von Autos von Skifahrern, Rodlern und Wanderern, die die bestens präparierten Pisten oder andere Freizeitmöglichkeiten in Willingen nutzten. Auch dieses zusätzliche Fahrzeugaufkommen stellte die Beamten vor keine größeren Schwierigkeiten.

Die Rettungsdienste verlebten ebenfalls einen relativ ruhigen Einsatz, sie wurden am Sonntag nur zu wenigen Hilfeleistungen gerufen. Die Einsatzstrategie, die sich stets an der aktuellen Sicherheitslage orientiert, hat sich bestens bewährt. 

Die abgestimmten Maßnahmen der Rettungsdienste, des Skiclubs, der Gemeinde Willingen, der Security und der Polizei sorgten für einen ruhigen Ablauf der Veranstaltung. Die Polizei begleitete das Skisprungwochenende erstmals mit Twitter und wertet dies als vollen Erfolg. Bis Sonntagabend 18 Uhr griffen die "User" mehr als 75.000 Mal auf die "Tweets" (Kurznachrichten) der Polizei zurück. (r)

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