Corona-Sperrungen

Polizei: Lage in Willingen war entspannt

dpatopbilder - 08.01.2021, Hessen, Willingen: Eine Familie mit zwei Kindern zieht ihre Schlitten am Ortsrand von Willingen einen Hang hinauf. In dem Wintersportort gilt wegen der Corona-Pandemie von diesem Freitag an ein Betretungsverbot für Skipisten und Rodelhänge. Auslöser des Verbots war die Situation am vergangenen Wochenende: Nachdem die Wintersportregion Winterberg im benachbarten Nordrhein-Westfalen Pisten und Parkplätze geschlossen hatte, waren Tausende Ausflügler nach Nordhessen ausgewichen. Foto: Uwe Zucchi/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Eine Familie mit zwei Kindern zieht ihre Schlitten am Ortsrand von Willingen einen Hang hinauf (Archivfoto vom 8. Januar). In dem Wintersportort gilt wegen der Corona-Pandemie ein Betretungsverbot für Skipisten und Rodelhänge.

Bei durchwachsenem Wetter hat sich der Ansturm in den Wintersportgebieten im Landkreis Waldeck-Frankenberg am Samstag in Grenzen gehalten.

Willingen – Angesichts hoher Corona-Zahlen gab es am Wochenende erneut Einschränkungen für Wintersportler und Ausflügler in den hessischen Mittelgebirgen. Die Lage in Willingen war nach Angaben des Polizeipräsidiums in Kassel entspannt. „Die Parkplätze waren gut besucht, aber sonst gab es keinen größeren Andrang“, sagte ein Sprecher.

Die belegten Parkplätze hätten sich allesamt außerhalb der gesperrten Zonen befunden. In dem beliebten Skigebiet im Upland waren sämtliche Pisten und die dazugehörigen Parkplätze von Freitag bis einschließlich Sonntag gesperrt worden. Bei einem möglichen Besucherandrang sei es sonst nicht möglich, die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln zu kontrollieren, begründete die Gemeinde am Donnerstag die Entscheidung.

Auch auf den Pisten seien am Samstag nur wenige Menschen unterwegs gewesen. „Drei bis vier Schlitten mussten wir in Willingen von der Piste holen“, sagte der Sprecher des Nordhessischen Polizeipräsidiums. (dpa)

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