Gute Stimmung im Stadion an der Mühlenkopfschanze

Prominente beim Weltcup-Skispringen in Willingen

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Prominente Besucher des Weltcup-Skispringens: die Landtagsabgeordneten Armin Schwarz und Claudia Ravensburg, der Schirmherr des Springens, Landrat Dr. Reinhard Kubat, der hessische Innen- und Sportminister Peter Beuth und der Willinger Bürgermeister Thomas Trachte.

Willingen. Unter den etwa 47 000 Besuchern des Weltcup-Skispringens in Willingen waren am Wochenende auch eine Reihe Prominenter. 

Die Stimmung ist toll, die Atmosphäre ist toll“, findet Peter Beuth – kein Wunder, dass es den hessischen Innen- und Sportminister auch am Sonntag wieder zum Weltcup-Springen nach Willingen zog. Im Januar 2014 ist der Christdemokrat Minister geworden, „seitdem bin ich jedes Jahr hier“, berichtet er – es ist sein fünfter Besuch an der Mühlenkopf-Schanze, die auch mit Fördergeldern aus Wiesbaden ausgebaut worden ist. 

Das Land habe ins Skistadion „ordentlich“ investiert, in den Sprungturm, ins Stadion selbst, in die Flutlicht-Technik. Und das aus gutem Grund: „Willingen ist der Wintersport-Hotspot in Hessen“, betont Beuth. „wir müssen uns engagieren.“ Das Skispringen sei neben der Fußball-Bundesliga das größte Sportereignis des Landes, über Willingen sei Hessen weltweit „in aller Munde“. 

Und: „Ich sehe hier guten Sport“, erklärt er. Beuth fährt selbst Ski Alpin, auch Pisten in Willingen hat er schon erkundet.

Beeindruckt ist er aber auch vom Rückhalt des Skiclubs in der Bevölkerung: „Die ganze Region ist stolz auf das Springen und engagiert sich“, hebt er hervor. Rund 1300 „Free Willys“ über viele Wochen zum Einsatz zu bringen – „das muss mann erst mal auf die Beine stellen“. Ohne den Einsatz der vielen Ehrenamtlichen sei so ein Ereignis nicht zu organisieren. „Die ganze Gemeinde steht dahinter und ist wintersportbegeistert.“ 

Schirmherr Dr. Reinhard Kubat

Als Schirmherr war Landrat Dr. Reinhard Kubat an allen drei Tagen an der Schanze, auch Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke ließ sich die spannenden Flüge der Weltklasse-Springer nicht entgehen. 

Am Sonntag verfolgten auch sein Vorgänger Lutz Klein aus Battenberg, die Landtagsabgeordneten Armin Schwarz und Claudia Ravensburg und Dekanin Eva Brinke-Kriebel die Durchgänge. 

Am Samstag schaute die Wildunger Leichtathletin Carolin Schäfer vorbei, bevor sie zum "Ball des Sports" nach Wiesbaden fuhr. 

„Feuerwehr-Sonntag“

Auch in diesem Jahr füllten sich die Ränge im Willinger Stadion mit dunkelblauen Dienstuniformen der Feuerwehr: Rund 3100 Aktive aus den Einsatzabteilungen und Jugendfeuerwehren in Hessen und Nordrhein-Westfalen nutzen am Sonntag das Angebot, das Weltcup-Springen für nur fünf Euro Eintritt zu erleben. 

Möglich werde dieser „Feuerwehr-Sonntag“ durch die Zusammenarbeit zwischen dem Willinger Skiclub und dem hessischen Landesfeuerwehrverband, erklärt der Vizepräsident des Verbandes, Christoph Weltecke aus Korbach. 

Von Eschwege bis Bonn und Gummersbach trafen gestern morgen Mannschaftstransporter im Upland ein. Das Interesse steigt jedes Jahr – „vor rund acht Jahren haben wir mit 500 Besuchern angefangen“, sagt Weltecke.

Gute Stimmung

Im Stadion war die Stimmung ausgelassen - was auch an den guten Leistungen der deutschen Springer lag. Bei jedem Sprung jubelten die Zuschauer, Hörner erschallten, zahlreiche schwarz-rot-goldene Fahnen gingen hoch. Aber auch Fans der polnischen Springer waren stark vertreten.  Im Meer der Polen-Fahnen schwenkten Fans auch eine aus der Frankenberger Partnerstadt Bytow. 

Die Polizei zog ein positives Fazit: „An allen drei Tagen kam es zu keinen größeren Zwischenfällen“, erklärte der Pressesprecher Jörg Dämmer am Sonntag. „Es war ein friedliches Fest.“ 

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