Premiere am 17. November

Robin-Hood-Musical bringt in Willingen 100-köpfiges Ensemble auf die Bühne

Die Proben nehmen Fahrt auf: Die Hauptdarsteller Patrick von Castelberg (Robin von Locksley) und Jessica von Wehner (Lady Marian) gaben Kostproben aus dem Musical, das Produzent und Regisseur Werner Schwager (rechts) nach Willingen bringt.

Willingen. Eine professionelle Produktion mit einem 100-köpfigen Ensemble: "Robin Hood - Liebe und Gerechtigkeit" wird in November und Dezember in Willingen gezeigt - und soll das Upland als Musical-Standort etablieren.

Der Raum hat nicht gerade die beste Akustik, zudem haben Jessica von Wehner und Patrick von Castelberg das Lied erst einmal zusammen geprobt. Und dennoch: Als sie zusammen ein Duett als Robin Hood und Lady Marian vortragen, kriegen einige Zuhörer schon Gänsehaut vor Aufregung. Es lässt sich erahnen, was da ab dem 17. November in Willingen auf die Bühne kommt.

„Robin Hood – Für Liebe und Gerechtigkeit“ heißt das Musical, das unter der Regie Werner Schwagers aus Medebach bis 9. Dezember im Besucherzentrum gespielt wird. Eine Aufführung, wie Willingen und die Region sie noch nie gesehen haben, verspricht Schwager: Das Ensemble besteht aus 100 Mitgliedern und reicht von professionellen Bühnensängern wie Jessica von Wehner und Patrick von Castelberg bis zu den Willinger Concordia-Chören.

„Robin Hood ist ein zeitloses Stück“, sagt Werner Schwager. Die Geschichte sei immer neu interpretiert worden, diese Version vereine den Humor des Errol-Flynn-Klassikers und die Spannung des „König der Diebe“ mit Kevin Costner. „Es gibt viel Action und Kampfszenen, aber auch Romantik und emotionale Szenen“, schildert er. Bühnenblut werde verhalten eingesetzt, das Musical eigne sich für die ganze Familie.

Rührende Balladen, Rock und Pop mit Ohrwurmpotenzial und Gospelnummern: „Von den eingängigen Liedern nimmt das Publikum etwas mit nach Hause“, sagt Schwager. Die Musik stammt von Martin Doepke, aus einem Musical, das 2005 in Bremen Premiere feierte. Dennoch sei die Produktion für Willingen ein Unikat, erklärt Schwager: Filmkomponist Christian Rheber habe viel neue Musik geschrieben – für die Kampfszenen und auch für die Ergänzungen und Änderungen der Willinger Inszenierung.

Das Musical sei ein lange gehegter Traum, erklärt Schwager, der schon bei den Freilichtbühnen Hallenberg und Korbach seine Spuren hinterlassen hat. Willingen biete mit seiner zentralen Lage das Potenzial, ein Angebot wie die Spotlight Musicals in Fulda aufzubauen. Diese feiern erfolgreiche Musical-Sommer, Schwager hofft auf ein winterliches Gegenstück.

Premiere feiert das Stück am Samstag, 17. November, um 19 Uhr. Freitags läuft es am 23. und 30. November sowie am 7. Dezember um 19.30 Uhr; samstags am 24. November und 1. Dezember um 14 und 19 Uhr, am 8. Dezember nur um 19 Uhr; sonntags am 2. und 9. Dezember um 14.30 und 19.30 Uhr. Der Eintritt kostet 52,90 Euro, für Kinder 48,90 Euro. Der Vorverkauf läuft etwa bei der WLZ, der Willinger Tourist Info und eventim.de.

Eine Kostprobe präsentierten Jessica von Wehner und Patrick von Castelberg bereits:

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