Beschwingter Abend mit zehn Chören

Sängerfest in Schwalefeld: Applaus für Upländer Chöre

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Gastgeber eines beschwingten Liederabends in der Festhalle: Die „Schwalefelder Tonart“ mit ihrem Vorsitzenden Wilfried Schnautz (Mitte).

Schwalefeld. Einen beschwingten Abend, der von zehn Chören gestaltet wurde, haben die Besucher des Bezirksfestes und Liederabends am Samstag in der Schwalefelder Festhalle erlebt. Eingeladen hatte der Gemischte Chor im MGV Eintracht: die „Schwalefelder TonArt“.

Nach Eröffnung durch den Gastgeber mit einem Willkommensgruß und Nenas „Irgendwie, irgendwo, irgendwann“ freute sich der Vorsitzende Wilfried Schnautz über die voll besetzte Festhalle. Willingens Bürgermeister Thomas Trachte würdigte die Chöre als wichtigen Bestandteil des dörflichen Lebens. Ortsvorsteher Christopher Leeser betonte, dass Gesang verbinde und den Menschen Freude verbreite. Der Vorsitzende des Sängerbezirks Upland, Karl-Friedrich Trachte, untermauerte die Bedeutung der Chormusik. Er freute sich über den Auftritt des Männerprojektchores „Sängerbezirk Upland“, der auch beim „Tag der Musik“ auf dem Hessentag vertreten sein wird.

Alle Chöre erhielten viel Applaus für ihre Darbietungen. Der stimmgewaltige Upländer Gemeinschaftschor (Rüdiger Pfankuche) hatte die Volksweise „Das Lied“ und das allen Sängern wohlbekannte und fein abgestimmte „Morgenrot“ im Gepäck. Der Frauenchor Aartalstimmen Eppe-Nieder-Schleidern (Carmen Lindemann), mittlerweile im 15. Jahr seines Bestehens, brachte der Jahreszeit entsprechend „Blumen blühen auf der ganzen Welt“ und „Irgendwo auf der Welt“ mit. Das Lied „Waldecker Wind“ erfreute die Zuhörer ebenso wie „Wie schön ist die Welt“ der Epper Sänger (Carmen Lindemann).

Der MGV „Eintracht“ Usseln (Xenia Kautz) besang eine schöne „ Maiennacht“ und das wohl daraus entstehende „Heimweh“ . Mit dem Gesang über „Sieben Brücken“ und der überall wachsenden „ Pusteblume Löwenzahn“ wusste der Gemischte Chor Schweinsbühl (Lydia Hucke) zu gefallen.

Weiter ging es mit den westfälischen Gästen aus Bontkirchen (Wilfried Gerling), die als Geschenk „So viele Sommer“ und ein Lieder-Potpourri den Gastgebern mitgebracht hatten.

Das zur Zurückhaltung mahnende „Bild dir nichts ein“ gaben die Rattlarer Sänger (Paul Zieren) zum Besten. Mit Russischem und amerikanischem Liedgut, „Weit gehen die Gedanken“ und „Clementine“, warteten die gut aufgelegten Eimelroder Sänger (Rüdiger Pfankuche) auf.

MGV „Concordia“ und Gemischter Chor Willingen (Nikolaus Schröder) grüßten mit „Hallo Frau Nachbarin“ und der „Zuckerpuppe aus der Bauchtanzgruppe“. Mit „You light up my life“ und „You raise me up“ beschlossen die Willinger ihren Auftritt. Viel Beifall erhielten die Schwalefelder Sängerinnen und Sänger (Lydia Hucke) für ihre heiteren und bewegenden Akzente mit den Abschlussliedern „Major Tom“ und dem Andreas-Gabalier-Hit „Hulapalu“.

Im Anschluss klang das Bezirksfest in der festlich geschmückten Festhalle in froher Runde aus. Die Bewirtung übernahmen die Schwalefelder Schützen. (ft)

Bildergalerie: Sängerfest in Schwalefeld

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