Ski-Club und Liftbetreiber optimistisch

Schneemangel: Willinger Weltcup gerät nicht in Gefahr

Willingen. Auch wenn der Januar sich bislang wenig winterlich zeigt: Die Willinger sind optimistisch, was die Wintersportsaison angeht.

Nur vereinzelte weiße Flecken und viele grüne Wiesen: Der Wintersportort Willingen erlebt derzeit einen wenig ansehnlichen Januar. Doch weder der Ski-Club Willingen, der vom 2. bis 4. Februar zum Weltcup-Skispringen einlädt, noch die Betreiber der Skilifte sehen großen Grund zur Sorge.

An der Mühlenkopfschanze liegt Schnee im Auslauf und am Hang, doch viel ist es noch nicht: „Wir haben einiges an Schnee produzieren können, aber es ist klar, dass das noch nicht reicht“, erklärt Weltcup-Pressechef Dieter Schütz. 

Der Ski-Club stehe derweil in engem Kontakt zu Meteorologen und sei sehr hoffnungsvoll, dass ihre Prognose eintreffe: Ab der nächsten Woche ständen wohl acht bis zehn Tage Schneefall und Temperaturen zur eigenen Produktion an.

Derweil bestehe auch ein „Plan B“: „Wir stehen in Kontakt, um Schnee besorgen zu können“, erklärt Dieter Schütz. Skihallen in Neuss und Bispingen bei Soltau sowie eine Eisfabrik in Bremerhaven seien vorbereitet, die Willinger zu unterstützen. In Ergänzung produziert der Ski-Club Schnee, wann immer die Temperaturen es zulassen.

Zur Diskussion stand auch der Einsatz von Containern zur Schneeerzeugung, die auch bei Plusgraden arbeiten können. „Das ist aber momentan keine Option mehr, die setzen wir definitiv nicht ein“, sagt Schütz.

Entspannt sehen die Situation auch die Liftbetreiber und deren Sprecher Jörg Wilke, Geschäftsführer der Ettelsberg-Seilbahn. Derzeit sind zwar nur der Sonnenlift und das Kinderland Dorfwiese in Betrieb, doch der Dezember sei deutlich stärker gewesen als zumeist. 

Die Ferien mit ihrem wechselhaften Wetter seien dann zwar schwächer gewesen: „Aber insgesamt ist es nicht dramatisch. Für den Moment ist es doof, aber warten wir bis Mitte März. Dann können wir was zur Saison sagen.“

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