Schwalefelder Eiche wird 125 Jahre alt

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Hübscher Dorfmittelpunkt: die 125 Jahre alte Schwalefelder Dorfeiche und das privat sanierte ehemalige Raiffeisenhäuschen.

Sie ist wahrhaftig fest im Dorfleben verwurzelt: die Eiche in der Schwalefelder Dorfmitte. Am Montag wird sie 125 Jahre alt.

Ein mächtiger Stamm, kräftige Äste und leuchtendes Laub: Die Eiche in der Schwalefelder Ortsmitte ist ein Hingucker. Für die Schwalefelder ist sie aber mehr als ein stattlicher Baum, sie ist tief im Dorfleben verwurzelt.

„Die Eiche wurde am 18. September 1892 zur Geburt meines Großvaters Heinrich Kesper-Altenpflöten auf dem Lagerplatz des gegenüberliegenden Bauernhofs gepflanzt. Sie wird in diesem Jahr also 125 Jahre alt“, berichtet Jürgen Leise, der sich täglich an der Dorfeiche gegenüber seines Wohnhauses in der Uplandstraße erfreut.

Der Platz sei über die Jahrzehnte dann zum Allgemeingut geworden, ergänzt der Upländer. Eine Bushaltestelle, Hinweistafeln, ein Briefkasten und früher auch Telefonzellen wurden installiert. Als Treffpunkt ist die Dorfeiche, um deren Stamm sich einige Bänke reihen, gestern wie heute beliebt.

Die Schützen versammelten sich zum Beispiel in den Anfangsjahren des Vereins am Dienstag nach dem Schützenfest zur Nachfeier unter der Eiche. Wie eng die Schwalefelder mit dem Baum verbunden sind, zeigt nicht zuletzt das Logo, das sie zur 675-Jahr-Feier 2008 entwarfen. Neben der frühgeschichtlichen Ringwallanlage „Schwalenburg“ und dem Kirchsaal ist die Dorfeiche abgebildet.

Von Natalie Rummel

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