5000 Euro Unterstützung

Schwalefelder Pilgerkirche erhält dank "Aktion Mensch" Rampe

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Fleißig an der Arbeit: (von links) Larissa Scheja mit Eduardo und Antonius, Katrin Schröter, Andrea Donath-Hellwig, Sabine Jäger, Stefanie Witte, Iris Figge und Annette Rummel zeigen die Rampe, bevor sie sich wieder an die Umgestaltung der Wege machen. 

Willingen-Schwalefeld. Pilgern, ohne zu stolpern: Der Zugang zur Schwalefelder Pilgerkirche ist dank einer Zuwendung der "Aktion Mensch" wesentlich einfacher geworden.

Vor der Schwalefelder Pilgerkirche machten hervorstehende Bodenplatten und eine Stufe vielen Menschen das Pilgern schwer – in den vergangenen Monaten ist der Vorplatz neu gemacht worden. Und dank 5000 Euro von der „Aktion Mensch“ wurde auch eine Rampe angelegt, um den barrierefreien Zugang zu ermöglichen.

Klein ist die Eingangsstufe, aber ein Hindernis blieb sie: „Wer mit dem Rollator kommt, schaffte es nicht hoch, ohne sich festzuhalten“, erläutert Pfarrerin katrin Schröter – nur, dass es auch kaum Möglichkeit zum Festhalten gab. Zwar hat die Pilgerkirche einen zweiten Eingang, doch mussten Besucher vom Busparkplatz dafür das Haus umrunden. Ganz zu schweigen davon, dass dieser Friedhofseingang eher ungern genutzt wird. Mit Unterstützung aus dem Kirchenkreisamt beantragte die Kirchegemeinde erfolgreich die Unterstützung der „Aktion Mensch“.

Die Rampe ist nicht die einzige Neuerung, erklärt die Pfarrerin. Mitglieder des Kirchenvorstands und des Pilgerkirchenteams gestalten emsig die Wege neu: Mit dem freiwilligen Kirchgeld wurde unter anderem bienenfreundliche Bepflanzung angeschafft. Eine zweite Besorgung war eine neue Lautsprecheranlage – die alte versagte, sobald viele Menschen mit Handys in der Kirche waren. Der Rest der von den Gemeindemitgliedern gegebenen Mittel dient der Fortführung der Pilgerarbeit.

Die Arbeiten am Vorplatz kosteten derweil insgesamt 12 000 Euro. Zu den Mitteln der „Aktion Mensch“ kamen hier Gelder von Kirchenkreis und Evangelischem Gesamtverband Upland – konkret aus dem Verkauf des Schwalefelder Pfarrhauses. Die Erlöse daraus müssen für Baumaßnahmen verwendet werden: „Und davon haben wir immer wieder etwas“, sagt Katrin Schröter.

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