Betreten von 8. bis 10. Januar verboten

Ski- und Rodelhänge in Willingen sind gesperrt

Dem Treiben auf den Upländer Hängen wird an diesem Wochenende per Betretungsverbot ein Riegel vorgeschoben. Es drohen bis zu 200 Euro Bußgeld.
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Dem Treiben auf den Upländer Hängen wird an diesem Wochenende per Betretungsverbot ein Riegel vorgeschoben. Es drohen bis zu 200 Euro Bußgeld.

Geschlossene Rodelhänge, Skipisten und Parkplätze: Ausflüge ins winterliche Willingen sollen dieses Wochenende verhindert werden.

Willingen (Upland) – Seit Freitag gilt das vom Landkreis erlassene Betretungsverbot für Skipisten, Rodelhänge und dazugehörige Parkplätze im Upland. Nach dem Besucheransturm vom ersten Wochenende des Jahres war es erlassen worden, um dem Infektionsschutz gerecht zu werden: Bei der Vielzahl der Tagestouristen sei es nicht mehr möglich, Mindestabstände einzuhalten, begründet der Landkreis Waldeck-Frankenberg seine Allgemeinverfügung.

Das Verbot gilt vorerst bis Sonntag. Betroffene Flächen sind in Willingen der Sonnenlift und K1 inklusive Verbindungslift zwischen den beiden, der Skilift Ritzhagen, Wilddieb, Ettelsberg und die Dorfwiese inklusive der an die Flächen angrenzenden Parkplätze auch am Straßenrand. Dazu kommen der Skilift Iberg in Schwalefeld sowie in Usseln der Emmetlift, der Skihang am Kahlen Pön sowie der an der Büller Höhe.

In Willingen waren am letzten Tag vor dem Verbot noch einige Gäste unterwegs, aber nicht mehr auf dem Niveau der Vorwoche. Auch in Winterberg ist die Lage ruhig. Trotzdem geht ein banger Blick auf das bevorstehende Wochenende: Polizeisprecherin Laura Burmann befürchtet, dass auf ihre Kollegen aus dem Hochsauerlandkreis und die aus der NRW-Bereitschaft noch einmal ein strammes Wochenende zukommt. „Wir legen die Erfahrungen des vergangenen Wochenendes zu Grunde und stellen uns dementsprechend personell darauf ein.“

Wegen der Sperrungen in Winterberg könnte es passieren, dass die Tagestouristen in Nachbargemeinden ausweichen. Auch für den Fall stehe man mit den Ordnungsämtern in engem Kontakt. Burmanns Kollege Jörg Dämmer von der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg verweist ebenfalls auf landesweite Unterstützung der Polizei im Landkreis Waldeck Frankenberg.  (Wilhelm Figge/Thomas Winterberg)

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