Lernen und Leistungssport gut verbinden

Sparkasse unterstützt Uplandschule als Eliteschule des Sports mit 3.500 Euro

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Wollen junge Talente fördern (von links): Der Willinger Sparkassen-Filialleiter Ludwig Behle, Thomas Grellmann, Jochen Behle, Carmen Wilke, Martin Dörflinger, Michael Schulenberg und Heike Bienstein.

Willingen. Als Eliteschule des Sports soll die Uplandschule Lernen und Leistungssport verbinden. Die Sparkasse unterstützt sie dabei mit 3.500 Euro.

Um den Wintersport von Kindesbeinen an zu unterstützen, hat die Sparkasse Waldeck-Frankenberg die Uplandschule als Eliteschule des Sports mit 3.500 Euro gefördert. „Freizeit und Schule sowie die sportliche Arbeit miteinander verbinden zu können, ist wichtig“, erklärte das stellvertretende Vorstandsmitglied Martin Dörflinger – die Schule zu fördern sei ein wichtiges Anliegen.

Das Geld werde auch dringend gebraucht, berichtete Jochen Behle, Sportdirektor des Hessischen und des Westdeutschen Skiverbandes: „Sportler reisen viel, gerade ist eine Gruppe aus Norwegen zurückgekommen.“ Training wie Wettkämpfe machen das nötig, auch Trainingsmaterial und Sportausstattung werden benötigt.

Dass die Verbindung von Schule und Sport so gut funktioniere, liege an Schritten wie Einzelförderunterricht und Betreuung auf Lehrgängen, erklärte Oberstufenleiterin Carmen Wilke, welche die Spende entgegennahm. Gerade jüngere Schüler bekämen auf Reisen ein striktes Tagesraster, ältere würden selbstständiger, führte Lehrertrainer Michael Schulenberg aus.

Willingen ist seit 2009 Eliteschule des Sports – einer von drei Bausteinen der Talentförderung, neben dem Skiinternat und dem Ski-Club. Mit dem Weltcup trage dieser wesentlich dazu bei, das der Wintersport im Hessischen Verband so entwickelt werden könnte, befand Thomas Grellmann, Leiter des Olympia-Stützpunktes Willingen/Winterberg.

Dieser wurde im übrigen für weitere vier Jahre anerkannt, wie Jochen Behle mitteilte: Dieses Mal als Bundesstützpunkt Ski statt Nachwuchs. Um den Leistungssport professioneller aufzustellen und zu strukturieren, gründen die beiden Skiverbände zusammen eine gemeinnützige GmbH, Heike Bienstein tritt ihre Stelle als Geschäftsführerin zum 1. Januar an. Als länderübergreifendes Pilotprojekt sei das einmalig, so Grellmann. Damit könne auf Erfolge aufgebaut werden: Er verwies auf Stephan Leyhe, der nach dem versilberten Olympia-Winter gut in die Saison gestartet ist und hofft auf Magnetwirkung.

„Wenn wir durch unsere Förderung dazu beitragen können, dass jungen Talenten dem Sport über die Schulzeit hinaus erhalten bleiben, haben wir das Geld richtig angelegt“, erklärte Martin Dörflinger. (wf/r)

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