Tanzaktion am 9. Mai

Uplandschule ruft zum Smart Mob am Europatag auf

Willingen. Mit einem Smart Mob wollen die Uplandschüler am Europatag ein Zeichen setzen: Sie nehmen einen Tanz für Europa auf - und andere Schulen können mitmachen.

Gegen immer stärkere nationalistische Tendenzen in vielen europäischen Staaten helfe kein Jammern, dachte sich Karin Stade – sondern, sich aktiv und offen für ein Europa der Vielfalt und der offenen Grenzen einzusetzen. 

Mit dieser Idee wandte sich die Jugendarbeiterin und Schulsozialarbeiterin der evangelischen Kirche an die Uplandschule. Und so entstand der Plan, mit einer Tanzaktion am Europatag, 9. Mai, um 12 Uhr ein Zeichen zu setzen – andere Schulen und Jugendgruppe können mitmachen. 

Das Tanzprojekt soll wie ein Flächenbrand hessen-, bundes- und möglichst europaweit ausstrahlen. Im Rahmen der Schulsozialarbeit wurde das Projekt an anderen Schulen vorgestellt. Eine Hoffnung ist, dass Teilnehmer bei europäischen Partnerschulen dafür werben, mitzumachen. 

Die Tanzchoreografie wird am Montag, 7.Mai, gefilmt und auf Youtube veröffentlicht. Ab 18 Uhr steht sie auf www.uplandschule.de und www.toleranzwafkb.de als Vorlage für andere Gruppen zum Herunterladen bereit. Am Mittwoch, 9. Mai, soll sie an der Uplandschule auf dem Schulhof dann „uraufgeführt“ und mit der gesamten Schulgemeinde getanzt werden – als ein „Smart Mob“, also ein Flashmob mit Botschaft. 

Der an der Uplandschule als Kursleiter tätige Tanzlehrer Dominic Hoff hat mit seiner Arbeitsgruppe eine Choreografie einstudiert. Das Ergebnis greift Bestandteile europäischer Tänze auf. Es soll das Miteinander betonen und vor allem Spaß machen. Bekannte Youtuber wurden vom Netzwerk für Toleranz angefragt, das Projekt zu unterstützen. 

Der Politikkurs des Jahrgangs 11 von Lehrer Stefan Budig hat einen Text verfasst, der zum Mitmachen aufruft: „Wir jungen Menschen müssen beginnen, uns für ein Europa einzusetzen, in dem wir eine Zukunft haben. Jeder soll mitbekommen, dass wir in einem vereinten Europa leben wollen“ Frieden und die vielen Möglichkeiten, die die EU biete, seien mit Blick auf die Geschichte, aber auch auf politische Entwicklung und Jugendarbeitslosigkeit in Europa nicht selbstverständlich. 

Weitere Informationen geben Karin Stade, E-Mail: ev.jugend.upland.stade@web.de, und Ursula Müller, E-Mail: ursula.mueller@landkreis-waldeck-frankenberg.de. (wf/r)

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