Usselner stellen Leben im Bürgerkrieg nach

"Washington Artillery" feiert 30-jähriges Bestehen

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Reinigen, laden und feuern: Die Usselner „Washington Artillery“-Gruppe feiert ihr 30-jähriges Bestehen mit drei Böllerschüssen.

Willingen-Usseln. Seit 30 Jahren stellen die Männer von der Usselner „Washington Artillery“ das Leben im Amerikanischen Bürgerkrieg nach – mit ausgesprochener Liebe zum Detail.

Die Südstaatler stehen auf dem Hang des Heimbergs, ihre Kanone ist feuerbereit. Der „First Sergeant“ führt seine dicke Zigarre an die Lunte. Der resultierende Knall ist quer durch Usseln zu hören – scharf geschossen wird aber nicht: Mit drei Böllerladungen hat die Usselner „Washington Artillery“ ihr 30-jähriges Bestehen gefeiert. 

Zu Gast waren andere „Reenactors“, also Geschichtsnachsteller, und ehemalige Mitglieder – Veteranen. Das Treffen gipfelt im „Barn Dance“ – einem Scheunentanz im Stil der 1860er Jahre. Die Gruppe erlebt Geschichte nach, konkret die der Washington Artillery vor und nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg, erklärt „First Sergeant“ Karl-Heinz Jäger – diese ist die zweitälteste Artillerie-Einheit Nordamerikas und noch heute im Dienst.

Wie sich die „Südstaatler“ der Geschichte widmen, lesen Sie in der Mittwochsausgabe der WLZ.

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