Usselner Wanderwegewart wirbt für abwechslungsreichere Bepflanzung

Mehr Bäume am Wegesrand gewünscht

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Apfelbäume wie dieser sollen Wegbegleiter der Wanderer werden.

Willingen-Usseln. Mehr Blüten, mehr Früchte, mehr zu sehen: Das schwebt Jürgen Saure vor, wenn er an die Wanderwege um Usseln und darüber hinaus denkt.

Der Wanderwegewart der Usseln Touristik regt dazu an, mehr Bäume an den Strecken zu pflanzen und sucht weitere Menschen mit diesem Ziel. Und Paten, welche die Bäume anschaffen und sie pflegen. 

Er selbst hat sich bei Pomologentagen schlau gemacht, welche Apfelbäume in die Gegen passen: Grüner Stettiner, Weißer Klarapfel, Edelborsdorfer und Danziger Kantapfel seien ebenso für das Upland geeignet wie Gellerts Butterbirne. 

In Sachen Apfelbäume haben ihn mehrere heimische Pomologen beraten: Robert Jäger aus Twistetal, Christian Kümmel aus Diemelsee und Manfred Dönitz aus Korbach. 

Auch andere Obst- und Nussbäume, Hartriegel, Hundsrose, Weißdorn, Haselnuss, Salweide, Eberesche oder Feldahorn würde Saure gerne öfter am Wegesrand sehen, an der Diemelquelle auch Wasserbäume wie Schwarzerlen. 

„Es müssen nicht wahnsinnig viele sein, eher so einer bis drei pro Kilometer“, erklärt er. Neben den Bäumen sollten Hinweisschilder darüber aufklären, um was für Bäume es sich handelt und was das besondere an ihnen ist.

Wie Anschaffung und Pflege der Bäume von statten gehen würden, lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der WLZ.

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