Ausstrahlung am Samstagabend

Welleringhausen ist bei "Dolles Dorf" dabei

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Richtig alte Geschichte: Ortsvorsteher Karl Briehl zeigt dem HR-Team das Vulkangestein in der Springe.

Die Welleringhäuser sind bei "Dolles Dorf" dabei - und zeigen Samstagabend in der Hessenschau, was in ihrem kleinen Dorf alles drinsteckt.

Welleringhausen ist aus der Lostrommel des HR-Wettbewerbs „Dolles Dorf“ gezogen worden. „Da waren wir erst mal platt“, erklärt Ortsvorsteher Karl Briehl. Ob das Dorf mit weniger als 100 Einwohnern für die Dreharbeiten am nächsten Tag improvisieren musste? „Wir haben einiges zu bieten“, erklärt Briehl selbstbewusst. 30 Einwohner erstellen noch am Donnerstagabend einen Plan rund um kreative Landwirtschaft, Erdgeschichte und Mythen.

Am Morgen darauf führt der Ortsvorsteher das Kamerateam durch die Springe, ein schmales, grünes Tal voller Vogelgezwitscher. Ziel der Reise: das Urmeer am Äquator. Zumindest lag der Vulkan, an dessen Fuß Welleringhausen liegt, dort noch vor Millionen von Jahren: Der Grotenberg ist das Wahrzeichen des Dorfs.

„Alle Häuser in Welleringhausen sind aus Vulkangestein errichtet, zumindest die Grundmauern“, erklärt Briehl dem Fernsehteam im Steinbruch. Am Berg lernten junge und alte Welleringhäuser sowie Gäste die Erdgeschichte kennen. „Steht ein Ausbruch zu befürchten?“, fragt die Autorin. „Ich denke nicht“, erklärt Briehl schmunzelnd.

Wiebke Pohlmann demonstriert später, wie zahm von ihr trainierte Rinder sind: So bekommt das Kamerateam bekommt einen Ritt auf dem Kuhrücken vor die Linse. Ein weiterer der sechs Schwerpunkte: Die Kinder des Orts rücken mit Hacke und Schaufel zur Kirche an und gehen dem alten Mythos nach, dass sie auf goldhaltigem Kieselgestein errichtet worden sei und ein Tunnel zurück in die Springe führe.

Den fertigen Beitrag zeigt das HR-Fernsehen in der Hessenschau am 26. Mai ab 19.30 Uhr.

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