Theater in Willingen

Wenn der Barkeeper Schicksal spielt

In der Strandbar des Hotels Vesuvio ist immer was los: Hanne (Stella Rönsch), Chantal (Alexandra Bangert), Thea (Sabrina Rohn mit Hut und Brille), Heinz Metzger (Sebastian Scheja), Jaqueline (Henrike Behle), Barkeeper Luigi (Matthias Korte), Isabell (Melanie Reinbothe), Melanie (Carolin Tüllmann).

Willingen. Zahlreiche gute Gründe zu lachen bietet die Urlaubskomödie „Spaghetti, Eis und heiße Liebe“ von Monika Wagneter-Stein, die das Theater Willingen am Samstag auf die Bühne des Besucherzentrums bringt.

„Wir haben im Vorfeld etliche Stücke geprüft, aber bei der Abstimmung war diese Komödie klarer Favorit. Eine Strandbar gibt einfach mehr her als ein Wohnzimmer und in der guten Stube sollte das Stück auf keinen Fall spielen“, gibt Matthias Korte, der als Barkeeper Luigi ab und an ein wenig Schicksal spielt, Einblick in den Entscheidungsprozess für die 22. Produktion der Theatergruppe. Gründungsmitglied Katja Große-Gehling tritt in der Rolle der Hilde Metzger mit ihrem Mann Heinz den ersten Urlaub seit 25 Jahren an.

In der Strandbar ihres Hotels treffen sie auf den Barkeeper Luigi, der seinen Gästen bei allen Problemen mit Rat und Tat zur Seite steht. Angesichts der Personenkonstellation ergeben sich für ihn ständig gute Gründe helfend einzugreifen – nicht nur bei der Vermittlung eines Jobs für die mittellose Isabell. Denn Mario – Freund der vermeintlich an der Nordsee weilenden Tochter Jenny – ist im Vesuvio für ein Fotoshooting mit dem Model Chantal abgestiegen. Ein Umstand, der Jenny keine Ruhe lässt, die mit ihren Freundinnen Jaqueline und Nadine nach Neapel aufgebrochen ist. Zudem sieht die von Torschlusspanik geplagte Thea im Italienurlaub ihre letzte Chance, den Traummann zu finden und schreckt dabei vor nichts zurück. Hanne dagegen sucht nach 20 Jahren ihre Jugendliebe Claudio, um dem Schwarm von einst die gemeinsame Tochter Melanie zu präsentieren.

Marina Tüllmann gibt ihr Debüt in der Rolle der von der Autorin als optional eingestuften Melanie. „Bei der Besetzung hat einfach alles gepasst und seit dem gemeinsamen Probenwochenende in Altenstädt bleibt nur noch Spielraum für Feinschliff, den wir bis zur Aufführung auch nutzen wollen“, erklärte Korte, der auf Proben in allerbester Stimmung zurückblickt und sich auch zahlreiche Lacher von den mit italienischem Akzent agierenden Darsteller verspricht. Einlass ist ab 19 Uhr, um 20 Uhr hebt sich der Vorhang für drei Akte voll „Spaghetti, Eis und heiße Liebe“. (ahi)

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