Veranstaltung für Kindergartenkinder

Willingen: Theater zum Mitmachen bei Upländer Präventionswoche kommt gut an

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Hans Suffner war mit seinem mobilen Kindertheater "Mäxchen trau dich" bei der Upländer Präventionswoche.

Willingen. „Mäxchen trau dich“ lautet der Titel eines Stückes, in dem Hans Suffner aus Limburg auch Kinder der Willinger Kita zum Mitmachen animiert.

Mäxchen will nicht in den Kindergarten. „Geh mal hin und such dir neue Freunde“, sagt Peter. „Komm!“, rufen die Kinder. Doch Mäxchen lutscht immerzu an seinem Lolli. Er will partout nicht alleine unter lauter Fremden sein. Und erst recht nicht ohne seinen Lutscher. Der gibt ihm Halt und schmeckt.

Doch wegen der zuckerfreien Vormittage in der Willinger Kita wird Mäxchen auf seinen süßen Lolli verzichten müssen. Die jungen Zuschauer, die Kinder der Kita, amüsieren sich und lachen über Mäxchen, der unerlaubter Weise immer wieder den Lutscher hervorholt. Und das, obwohl Peter diesen längst verbannt hatte. Der komische Dialog mündet in ein Mitmach-Theater, bei dem die Kinder Verstecken und Fangen spielen, mitsingen und Figuren darstellen. Vor allem werden sie Freunde des kleinen Mäxchen, der sich endlich doch unter die Kinder traut.

Das Mobile Kindertheater mit dem Darsteller Hans Suffner aus Limburg an der Lahn und seiner Handpuppe „Mäxchen“ kommt beim Publikum gut an. Während der Upländer Präventionswoche kam das Stück für die Kindergärten Eimelrod, Schwalefeld, Usseln und Willingen zur Aufführung. Die Kinder wurden dazu angeregt, mitzumachen und sich selbst etwas zuzutrauen. Ängste, ausweichendes Verhalten und Freundschaft wurden spielerisch thematisiert. Dem Darsteller gelang es, dass alle Kinder mitmachten, sich bewegten und sangen: „Mäxchen, Mäxchen, du musst wandern.“

Die Hauptfigur in Form einer Handpuppe lernte, wie wichtig es ist, Freunde zu haben und dass Süßigkeiten und Fernsehen nicht ausreichen, um glücklich zu sein. „Viele Eltern trainieren ihren Kindern Ersatzbefriedigungen an“, sagte Hans Suffner im Anschluss an die Vorführung. Süßigkeiten und Fernsehen dürften aber nicht als Ersatz für Zuneigung und Liebe dienen.

Das Theater setzt darauf, Kinder möglichst früh für Prävention zu erreichen, erklärte Suffner.

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