Dauer im "guten Durchschnitt"

Willinger Skisaison nach 86 Tagen beendet

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Das Skigebiet Willingen zieht nach dem wechselhaften Winter 2018/19 Bilanz.

Willingen. Einen durchschnittlich lange Winter verzeichnete das Willinger Skigebiet. Nicht alles war durchgängig in Betrieb, doch neue Zielgruppen wurden erschlossen.

Nach 86 Tagen Betrieb ist am Sonntag die Willinger Skisaison zu Ende gegangen: „Damit liegen wir im guten Durchschnitt aller Jahre, seit 2007 technische Beschneiung im Skigebiet Willingen eingeführt wurde“, erklärt Pressesprecherin Marina Kieweg. Im Vorjahr waren es noch 110, 2017 hingegen 75 Tage.

Am 22. Dezember war für die Weihnachtsgäste als erste Anlage der Sechser-Sessellift am Ritzhagen eröffnet worden. Anfang Januar zogen die Dorfwiese und der Sonnenlift nach. Die Ettelsberg-Kabinenbahn und die neue Achter-Sesselbahn K1 am Köhlerhagen kamen am 20. Januar hinzu. Zuletzt liefen noch Ritzhagen und Sonnenlift.

Den Umgang mit wechselhaften Wintern wie dem vergangenen kennen die Liftbetreiber, erklärt Marina Kieweg. Vor Weihnachten war es wie häufig eher regnerisch, die Temperaturen lagen selten tief und Naturschnee viel kaum: „Aber in den Nächten, in denen eine Schneeproduktion bei minus zwei Grad möglich war, haben wir alle Kräfte gebündelt. Und das zahlt sich aus.“

Gebündelt mit dem Naturschnee im neuen Jahr habe das die Grundlagen für ordentlich präparierte Pisten geliefert – im Januar herrschten demnach optimale Skibedingungen. Für das Hauptgeschäft in den niederländischen Krokusferien seien die Pisten dann noch gut präpariert gewesen. Das milde Wetter sei derweil ungünstig gewesen: „Die Witterung brachte die Gäste mehr zum Angrillen und Après-Ski denn zum Skifahren“, sagt die Pressesprecherin.

Die Neuerungen in Willingen seien sehr gut angenommen worden: Die K1 mit ihrer verlängerten Piste und nördlich der Alpen einmaliger Ausstattung habe viele neue Tagesgäste und Urlauber angezogen. Auch die verbesserte Rodelbahn an der Dorfwiese und die neue Gastronomie am Ritzhagen seien gut angenommen worden.

Unterm Strich seien die Liftbetreiber zufrieden, auch da viele neue Skifahrer nach Willingen kamen: aus Mittelhessen, aber auch aus Niedersachsen. Auch die Dänen entdeckten Willingen immer mehr als Urlaubsziel.

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