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Willinger Theater zeigt am 12. November „Es fährt kein Zug nach Irgendwo“

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Abenteuer mit der Bahn zeigen (hinten von links) Viola Wilke, Sabrina Göbel, Melanie Reinbote, Anne-Carin Cullotta, Moritz Ulbricht, Matthias Korte, (vorne) Henrike Querl, Katharina Becker und Katja Große-Gehling.
Abenteuer mit der Bahn zeigen (hinten von links) Viola Wilke, Sabrina Göbel, Melanie Reinbote, Anne-Carin Cullotta, Moritz Ulbricht, Matthias Korte, (vorne) Henrike Querl, Katharina Becker und Katja Große-Gehling. © pr

Gestrandet auf einem Provinzbahnhof – ohne Empfang, aber mit unerwünschter Gesellschaft: Das Willinger Theater verspricht ein „witziges Nervenchaos“.

Willingen – Eine Bahnhofskomödie mit zweijähriger Verspätung bringt das Willinger Theater am kommenden Samstag auf die Bühne – die Verzögerung ist kein Statement über die Pünktlichkeit des Zug-Unternehmens, sondern der Pandemie geschuldet, welche die für 2020 geplante Aufführung lange unmöglich machte. Am Samstag, 12. November, hebt sich um 20 Uhr aber letztendlich der Vorhang im Willinger Besucherzentrum für „Es fährt kein Zug nach Irgendwo“.

Tücken der Bahnreisen zeigt das Stück aus der Feder von Winni Abel zur Genüge: Der ICE 6948 legt einen außerplanmäßigen Halt ein und lässt die Fahrgäste an einem trostlosen Provinzbahnhof im Upland zurück. Ohne Handyempfang, ohne Taxis, ohne eine Aussicht auf Weiterfahrt. Stattdessen erfahren die Gestrandeten, dass unter den Fahrgästen womöglich ein Psychopath ist – die Aufführung verspricht, dass ein „unglaublich witziges Nervenchaos“ seinen Lauf nimmt.

Die Mitreisenden bei dieser spannenden Bahn-Odyssee sind: ein illustrer Kegel-Club, eine gehetzte Business-Frau, ein eigenwilliger Verschwörungstheoretiker, eine abgedrehte Motivationstrainerin und ein Ehepaar, für das der Zug offenbar schon längst abgefahren ist.

Auf der Bühne stehen in diesem Jahr Katharina Becker, Anne-Carin Cullotta, Sabrina Göbel, Katja Große-Gehling, Matthias Korte, Henrike Querl, Melanie Reinbothe, Carolin Tüllmann, Moritz Ulbricht und, zum ersten Mal in diesem Jahr dabei, Viola Wilke. Als Souffleuse unterstützen Diana Asmuth und Henrike Querl die Schauspieler.

Die Theatergruppe Willingen besteht seit 1993 und bringt jedes Jahr im November ein Stück auf die Bühne: Meist sind es Komödien, mit denen die Laien-Schauspieler ein bisschen Fröhlichkeit in die dunkle Jahreszeit bringen wollen. Sie sind zwischen 20 und 44 Jahre alt und proben seit dem Sommer für das neue Stück.

Da sich dieses Mal alles um die Deutsche Bahn dreht, feiert das Neun-Euro-Ticket ein Comeback: Karten gibt es im Vorverkauf bei der Tourist-Information Willingen, am Info-Point im Willinger Rathaus, bei den Schauspielern direkt und an der Abendkasse zum Preis von neun Euro, für Schüler sechs Euro. Einlass ab 19 Uhr..  (red/wf)

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