Konfirmation im Krieg oder im Wirtschaftswunder: Willinger und Schwalefelder feiern gemeinsam

Blicken auf bewegte zeit zurück: Die Kronjuwelen- und Gnadenkonfirmanden.
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Blicken auf bewegte Zeit zurück: Die Kronjuwelen- und Gnadenkonfirmanden.

Willingen/Schwalefeld. 43 Willinger und Schwalefelder Jubelkonfirmanden haben zusammen die Erinnerung an einen der wichtigsten Tage ihrer Jugend gefeiert.

 ie trafen sich zu Kronjuwelen-, Gnaden-, Eiserner und Diamantener Konfirmation. Am weitesten zurück blickten dabei vier Jubilare des Einsegnungsjahrgangs 1943: Herta Reinhold (geborene Lange), Hedwig Lange (geb. Stede), Berta Holwoschka und Friedhelm Wilke. 

Fünf Jahre später bekräftigen Fritz Schäfer, Ruth Kubitz (geb. Figge), Emmi Hoffmann (geb. Müller), Helga Jung (geb. Gerstengarbe), Ursula Lindner (geb. Müller), Reinhard Meyer und Helmut Hahn ihre Zugehörigkeit zur Kirche. Auf 65 Jahre zurück blickten 13 der Gäste, auf 60 Jahre 20 von ihnen.

Größte Gruppe: Die Diamantenen Konfirmanden aus Willingen und Schwalefeld.

Den Jahrgang 1943 konfirmierte Pfarrer Dr. Karl August Viering in Usseln, die späteren Martin Huelsekopf in Willingen. Die Jubilare blickten mit den Pfarrern Katrin Schröter und Christian Röhling zurück: Die einen Konfirmationen wurden im Krieg gefeiert, andere im Wiederaufbau oder während des Wirtschaftswunders. „Da wurden Erinnerungen wach und es gab schnell ganz große Nähe“, sagt Röhling. 

Wieder vereint: Der Konfirmationsjahrgang 1953.

Das freudige Wiedersehen der Jubilare bestand aus zwei Teilen: In der Willinger Kirche bekamen sie abermals ihren Segensspruch mit auf den Weg, den Gottesdienst begleitete Christine Walnau-Töpfer an der Orgel. Im Anschluss waren sie in der Schwalefelder Kirchengemeinde zum Kaffeetrinken eingeladen. Dabei gab es Grüße der verhinderten Mitkonfirmanden und allerlei Anekdoten.

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