Frage vor Gericht: Windrad-Bau bei Usseln könnte im Frühjahr beginnen

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Gegen zu viele Windkraftanlagen hat sich die Gemeinde Willingen wiederholt ausgesprochen - politisch wurde sie nicht erhört und zog vor Gericht.

Willingen. Wie die Prozesse gehen Windkraftanlagen im Upland ausgehen, ist unklar - im Fall des Falles könnte der Bau aber schon im Frühjahr beginnen.

Wie es mit den Klagen der Gemeinde Willingen gegen geplante Windkraftanlagen im Upland weitergeht, ist noch völlig offen, beantwortete Bürgermeister Thomas Trachte eine Frage von Gemeindevertreter Dirk Wilke (FDP).

Die brisanteste Frage bleibt bei den schon genehmigten Anlagen am Mühlenberg zwischen Eimelrod, Usseln und Welleringhausen: Die Gemeinde hat gegen sie geklagt, das Regierungspräsidium hat derweil beschlossen, dass dies den Baubeginn nicht verhindert – wogegen die Gemeinde wiederum klagt. 

„Wenn das Gericht die Entscheidung des RP nicht rückgängig macht, können sie bauen“, stellt der Bürgermeister klar. Gegen das angewandte beschleunigte Verfahren führt die Gemeinde vor Gericht ins Feld, dass dies nur bei besonderem öffentlichem Interesse möglich sei – da die Windenergie derzeit überhaupt nicht verwendet werden könne, liege das nicht vor.

In der Frage, wie die Klage gegen die Windräder an sich ausgeht, wolle er keine Wasserstandsmeldung wagen. Genauso sehe es im Prozess gegen den Teilregionalplan aus, der die Bereiche für mögliche Windkraftanlagen festlegt.

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