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Regierungskreise in Athen: Einigung mit EU und IWF „bis Sonntag“

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Von: Anonym WLZ

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- Die Verhandlungen über milliardenschwere Finanzhilfen für Griechenland sollen „bis Sonntag“ abgeschlossen sein. „Die Verhandlungen laufen noch, aber wir sind einer Einigung sehr nah“, verlautete am Freitag aus Regierungskreisen in Athen.

Die EU-Kommission, die Europäische Zentralbank (EZB) und der Internationale Währungsfonds (IWF) verhandeln seit mehr als zehn Tagen mit der Regierung in Athen über die Hilfen in Höhe von bis zu 45 Milliarden Euro allein für dieses Jahr.

Nach Angaben aus Athen verlangen IWF und EU von Griechenland, dass das Land sein Defizit von derzeit 13,6 Prozent der Bruttoinlandsprodukts bis Ende 2011 auf 3,6 Prozent senkt. Wenn die Finanzexperten das von der griechischen Regierung vorgelegte Sparprogramm akzeptieren und feststellen, dass Hilfen unumgänglich sind, beginnen in den Euro-Ländern die nationalen Gesetzgebungsverfahren für die Freigabe der Hilfen. Deutschland müsste zu den EU-Hilfen bis zu 8,4 Milliarden Euro beitragen.

afp

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