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Vorstände unterstützen Staatseinstieg bei GM mit Vorbehalten

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Von: Anonym WLZ

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- Prominente US-Manager haben die sich abzeichnende staatliche Übernahme des schwer angeschlagenen Autobauers General Motors (GM) begrüßt, zugleich aber für den schnellstmöglichen Wiederausstieg des Staates plädiert.

Die Xerox-Konzernchefin Anne Mulcahy zeigte in der Sonntagstalkshow des Fernsehsenders NBC Verständnis für die Intervention der Regierung. Allerdings müsse es auch einen „Exit-Plan“ geben. Der Boss von Caterpillar, Jim Owens, bezeichnete eine lang anhaltende staatliche Kontrolle als „ungesund“ für den erforderlichen Wettbewerb in der US-Autoindustrie. Ähnlich äußerte sich Google-Vorstand Eric Schmidt. Der Staat müsse sich aus der Privatwirtschaft, der Quelle von „Jobs und Reichtum“, heraushalten.

Im Zuge der geplanten Umstrukturierung von General Motors, dem US-Mutterkonzern von Opel, soll der Staat zunächst gut 72 Prozent der GM-Anteile übernehmen. Eine Insolvenz von GM erscheint als unausweichlich, eine von der Regierung unterstützte Restrukturierung als fast sicher. Die Insolvenz-Frist läuft am Montag ab.

afp

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